logo wg klein

Einkaufsstadt Traunstein

Das Bestreben der Werbegemeinschaft ist es, die Stadt Traunstein noch attraktiver und einladender zu machen.

Website durchsuchen

Kontakt: 0861 / 909 66 05     Email: info@werbegemeinschaft-traunstein.de


Parksituation in Traunstein beherrschendes Thema

In der Führungsmannschaft der Werbegemeinschaft Traunstein gibt es eine leichte Veränderung: Andrea Blösl wurde bei der Jahreshauptversammlung im Brauereiausschank Schnitzlbaumer zur neuen zweiten Vorsitzenden gewählt, nachdem Scarlett Gnad nicht mehr kandidiert hatte. Ansonsten blieb die Vorstandschaft unverändert: Vorsitzender Thomas Miller, Kassenwart Markus Schlaffner, Schriftführerin Angela Miller sowie die Beisitzer Wolfgang Fegg und Ernst Haider.
Viele lobende Worte fand Thomas Miller für die bisherige zweite Vorsitzende Scarlett Gnad, die urlaubsbedingt nicht an der Versammlung teilnehmen konnte. Zwölf Jahre war sie stellvertretende Vorsitzende, davor mehrere Jahre Schriftführerin. Man habe sich immer auf sie verlassen können, wenn sie gebraucht wurde, war sie immer zur Stelle, so Miller, der ankündigte, sie demnächst noch gebührend aus ihrem Amt zu verabschieden.
Kassier Markus Schlaffner berichtete von geordneten Finanzen, wenngleich die Mitgliedsbeiträge rückläufig seien. Man müsse sich bemühen, neue Mitglieder zu werben. Schriftführerin Angela Miller erinnerte an die Monatsversammlungen und Aktionen der Werbegemeinschaft wie verkaufsoffene Sonntage, Osterkörberl-Aktion und Rosentage. Gemeinsam mit dem Einzelhandelsverband, dem Gewerbeverband und dem Stadtmarketing habe man eine Innenstadtumfrage mit dem Schwerpunkt »Parksituation« durchgeführt.

vorstand 2017

Sie führen die nächsten drei Jahre die Werbegemeinschaft Traunstein (von links):
Vorsitzender Thomas Miller, Beisitzer Wolfgang Fegg, Schriftführerin Angela Miller, Beisitzer Ernst Haider, zweite Vorsitzende Andrea Blösl und Kassier Markus Schlaffner.

 

Kegel: Hohe Kaufkraftzuflüsse

Oberbürgermeister Christian Kegel betonte, von den vielfältigen Aktionen und Initiativen der Werbegemeinschaft Traunstein profitieren nicht nur die Mitglieder, »sondern auch die Stadt Traunstein als Ganzes«. Sie werde dadurch ein Stück weit attraktiver – für den Einzelhandel, für die Menschen, die hier wohnen, arbeiten oder zu Gast sind. Auch ging der Oberbürgermeister auf das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) ein. Dieses gebe Denkanstöße, es zeige Lösungsmöglichkeiten für viele Fragen auf, mit denen sich die Stadt jetzt und in Zukunft konfrontiert sieht. Dabei wurden auch die Ist-Situation im Einzelhandel analysiert und Perspektiven aufgezeigt. Die Stadt Traunstein zählt etwa 310 Einzelhandelsbetriebe, die auf einer Gesamtverkaufsfläche von rund 86 000 Quadratmetern schätzungsweise mehr als 300 Millionen Euro brutto erwirtschafteten. Das einzelhandelsspezifische Nachfragepotenzial der Traunsteiner lag dabei bei rund 116 Millionen Euro brutto – der vom Traunsteiner Einzelhandel generierte Umsatz übersteige damit deutlich die örtliche Nachfrage. Die Stadt Traunstein sei also durch sehr hohe Kaufkraftzuflüsse geprägt.

 

Rahmenbedingungen von großer Bedeutung

Eine elementare Funktion als Besuchermagnet nehme die Innenstadt ein. »Für einen funktionierenden Einzelhandel in innerstädtischer Lage sind natürlich auch die Rahmenbedingungen von großer Bedeutung«, betonte Kegel. Ein wichtiger Aspekt sei das Parkplatzangebot in der Stadt. Auch damit habe sich das ISEK auch näher befasst. In der Innenstadt habe man rund 1750 öffentliche Stellplätze. Der Auslastungsgrad der Stellplätze im zentralen Innenstadtbereich sei hoch. Ganz besonders hoch ist der Parkdruck im Bereich der Parkplätze Karl-Theodor-Platz und Park & Ride-Platz Güterhallenstraße. Er liege zu den unterschiedlichen Tageszeiten häufig über 100 Prozent. Der hierdurch entstehende Parksuchverkehr belaste die Innenstadt über den Ziel- und Quellverkehr hinaus zusätzlich.

 

Parkplatzangebot muss erweitert werden

Befragungen für ISEK und Verkehrsuntersuchungen ergaben, dass der häufigste Parkzweck mit 62,5 Prozent das Einkaufen ist, gefolgt von Dienstleistungen mit 32,5 Prozent. Mit Blick auf die Angebotsqualität der Parkplätze bewerteten über 64 Prozent der Befragten das Angebot als zu gering. Zusammenfassend stelle das ISEK fest, dass eine Erweiterung des Stellplatzangebots an möglichst zentraler Stelle im Stadtgefüge erfolgen sollte, um eine Abnahme von Parkdruck und Parksuchverkehr sowie eine Erhöhung der Standortattraktivität ebenso zu erreichen wie keine zusätzliche Verkehrsbelastung der Innenstadt beziehungsweise eine Reduzierung der Verkehrsmengen.
Laut Empfehlung im ISEK sei eine Angebotserweiterung in Form einer Tiefgarage am Karl-Theodor-Platz am sinnvollsten. Denn insbesondere für den Einzelhandel sei ein quantitativ und qualitativ ausreichendes Angebot an Flächen für den ruhenden Verkehr von Bedeutung – und zwar in unmittelbarer Nähe. Untersuchungen würden zeigen: Eine Entfernung von maximal 300 Metern zwischen Parkplatz und Einzelhandelsstandort trifft auf die größte Akzeptanz.

 

Bei Straßentreffen über Probleme sprechen

Vorsitzender Thomas Miller sagte, Traunstein stehe noch gut da. Dennoch: Wenn man sich 10 bis 15 Jahre zurückversetzt, »dann wird einem erst bewusst, wie viele kleine und mittlere Betriebe die Innenstadt seither schon verloren hat«. Die Werbegemeinschaft werde in den nächsten Wochen und Monaten aktiv an die Geschäftswelt in Traunstein herangehen und möchte in der Innenstadt sogenannte Straßentreffen abhalten, um mit den Anliegern – egal ob sie Mitglied in der Werbegemeinschaft sind oder nicht – über deren Probleme und Anliegen zu sprechen und eventuelle Lösungsansätze zu erarbeiten.
Weiter erklärte Miller, man erwarte von der Stadt bzw. der Politik, keine falschen Signale nach außen zu senden. Wichtig sei eine zuverlässige und berechenbare Politik, »eine Politik, die zu ihren Beschlüssen steht und nicht eine Politik, bei der man zuerst in der Sitzung die Hand hebt, um im Nachgang auf welchen Wegen auch immer diese Beschlüsse wieder torpediert«. Einen Dauerwahlkampf – so werde die Traunsteiner Stadtpolitik seit der letzten Kommunalwahl von der Öffentlichkeit empfunden – »können wir uns einfach nicht leisten«.

 

Miller: Wir werden die Besucher nicht umerziehen

Eine weitere ganz zentrale Forderung an die Stadt sei es, sich Gedanken über die weitere Entwicklung des ruhenden Verkehrs zu machen, so der Vorsitzende. »Ich weiß, dass diese Forderung nicht bei allen politischen Parteien auf Gegenliebe stößt, aber die Schaffung weiterer zentrumsnaher Parkplätze ist oberstes Gebot für die nächsten Jahre. Tatsache ist, dass die überwiegende Mehrheit mit dem Auto nach Traunstein kommt. Wir werden diese Besucher nicht umerziehen. Es liegt in unserer Hand, ob die Kunden auch weiterhin zu uns fahren oder, wenn sie schon einmal im Auto sitzen, in eine andere Stadt ausweichen. Wer auch immer von Verkehrsberuhigung oder weniger Parkplätzen in der Stadt spricht, der sollte sich zuerst einmal ansehen, von wem unsere Stadt lebt und von wem die vielen tausend Arbeitsplätze in der Stadt abhängen.« Selbst im ISEK werde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Schaffung neuer zusätzlicher zentrumsnaher Parkplätze das vordringlichste Ziel sein muss, bevor man überhaupt weitere Vorhaben angeht.

 

In der Ludwigstraße muss etwas geschehen

Auch zur Ludwigstraße habe man eine klare Forderung an die Stadt, so der Vorsitzende. Man könne durchaus geteilter Meinung über die Kosten beim Ausbau der Klosterkirche sein und auch die Werbegemeinschaft fordere, äußerste Sparsamkeit und Kostendisziplin zu wahren, »aber auch hier muss schon noch einmal darauf hingewiesen werden, dass endlich eine Lösung gefunden werden muss«. Der Bereich Klosterkirche müsse der Anfang einer längerfristigen Straßenplanung sein, um die Ludwigstraße auch im weiteren Verlauf attraktiver und kundenfreundlicher zu machen. Miller: »Es muss jetzt endlich was geschehen, nochmals mehrere Jahre Diskussion wird die Straße nicht voranbringen und wird alles nur noch teurer machen.«

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

Vielfalt und Leistung:
Unsere Mitglieder

Unsere Mitglieder stehen für ein
leistungsstarkes und vielfältiges Angebot.

Werbegemeinschaft Traunstein e.V.
Postfach 1627
Hochstr. 32
83266 Traunstein

 

0861 / 90 966 05

Die Werbegemeinschaft Traunstein e.V. ist Gesellschafter der Stadtmarketing Traunstein GmbH.

logo stadtmarketing klein

 

Wollen Sie Mitglied bei der Werbegemeinschaft Traunstein werden? Laden Sie sich das Beitrittsformular herunter:

 

Download